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sale / Ich will ein Kind haben
Eine Produktion zu Reproduktion und Kinderwunsch von Lubricat in Kollaboration mit Konstanze Schmitt
2011/2012
Treffen sich zwei alte Kommunisten
Ein künstlerisches Forschunsgprojekt zu Utopie
2011
Zwei alte Kommunisten sitzen in ihren Wohnungen. Sie in einem Plattenbau an der Berliner Karl-Marx-Allee. Er in seinem Eigenheim am Rand einer westdeutschen Industriestadt. Ihre gegensätzlichen Biographien, Erfahrungen und Ansichten von Utopien und Ideologien sind der Ausgangspunkt für unsere Auseinandersetzung mit dem Kommunismus. Von heute bewegt sich die Performance in die Vergangenheit von Utopien und ihr multiples Scheitern. Ins Abseits überholter Diskurse. Aber auch hin zu einer "Rekonstruktion der Zukunft" (Adamczak) – oder einem "Try again, fail better" (Beckett/Zizek).
Performance: Anna Schmidt und Martin Clausen
Bühne & Kostüm: Philine Rinnert
Architekt: Robert Burghardt
Bild & Ton: Minze Tummescheit und Arne Hector
Assistenz: Lisa Bor
Idee & Realisierung: Konstanze Schmitt
Programmheft
Video #1 #2
Performance und Installation
mit Stephan Dillemuth und Territorio Doméstico
2009-2011
Am 28. März 2010 demonstrierten Domestic Worker im Zentrum Madrids für Arbeits- und Aufenthaltsrechte. Die Frauen von "Territorio Doméstico", einer Plattform aus organisierten Domestic Workern, Einzelpersonen und Aktivistinnen, rollten diesen Wagen durch die Straßen. Er war Bühnenbild für mehrere Szenen einer Agit-Prop-Performance, die im Rahmen der Demonstration aufgeführt wurde: "Latifas Geschichte", "Sans Papiers in Europe" und "Verhaftet" – Szenen, in denen Domestic Worker von Unterdrückung und Widerstand in ihrem Alltag berichten. Die Installation war Teil der Ausstellung Das Potosí-Prinzip, die in Madrid (Museum Reina Sofía), Berlin (Haus der Kulturen der Welt) und La Paz (Museo Nacional de Arte) gezeigt wurde.
Text / Fotos
Interview
Video
Triunfo de las Domésticas Activas
El 28 de marzo de 2010 tuvo lugar en el centro de Madrid una manifestación de empleadas domésticas con el objetivo de reivindicar sus derechos laborales y de residencia. Las mujeres de "Territorio Doméstico", una plataforma de organizaciones de empleadas domésticas, acompañadas de personas independientes y activistas, llevaron este cuadro sobre ruedas por las calles. El cuadro sirvió de decorado para varias escenas de una performance agit prop que formaba parte de la manifestación - "La historia de Latifa", "Europa, sin papeles" y "Detenida"- y en las que las trabajadoras domésticas hablaron de opresión y resistencia en sus vidas diarias. La instalación fue parte de la exposición El Principio Potosí que se exhibió en Madrid (Museo Reina Sofía), Berlín (Haus der Kulturen der Welt) y La Paz (Museo Nacional de Arte).
Fotos
Entrevista
Video
Triumph of the Domestic Workers
On March 28, 2010, domestic workers demonstrated in downtown Madrid for labor rights and rights of residence. The women of Territorio Doméstico, a platform of organized domestic workers, individuals, and activists, wheeled this wagon through the streets. It was a stage set for several scenes of an agitprop performance staged within the frame of the demonstration: “Latifa’s Story,” “Sans Papiers in Europe,” and “Arrested”—scenes in which domestic workers give an account of oppression and resistance in their daily lives. The installation was part oft the exhibition The Potosí Principle which was shown in Madrid (Reina Sofía Museum), Berlin (Haus der Kulturen der Welt) and La Paz (Museo Nacional de Arte).
Text / fotos
Interview
Theaterprojekt zum Thema Migration
Lex & Schmitt
2009/2010
In Rick's Café Americain/dem Hotel Sahara kreuzen sich die Migrationsrouten vergangener Jahrhunderte mit denen von heute. Die Kneipe des Auswanderungshafens und der Wartesaal nach Europa. Basierend auf Dokumentarischem und Literarischem zum Thema Migration fragt dieser Theaterabend unter anderem: Wer geht weg und warum? Welche Grenzen sind wir bereit zu überschreiten? Zu welchen Bedingungen? Warum lässt sich niemand abbringen von der Suche nach einem guten Leben? Warum ist die Ferne attraktiv, aber das Fremde bedrohlich? Mannheimer Geschichten werden in die globalisierte Umlaufbahn katapultiert. Und umgekehrt. Dazu spielt Sam As time goes bye ...
Programmheft
Video #1 #2 #3 #4 #5
Interaktive Performance zu Schillers Theorie und Praxis
Lex & Schmitt
2009
"Im Bezirk der Glückseligkeit darf Form sein und darf der Spieltrieb gebieten." Auf dem SCHILLERSPIELPLATZ pokern Tell, Stuart, Moor und Schiller mit Begriffen wie Kunst, Spiel, Schönheit und Nutzen. Sie nehmen die Zuschauer_innen mit durch die wunderbaren Windungen des Hirns von Friedrich S. Der Weg führt über verschiedene Spielfelder und Aufgaben. Wer sich nicht abzocken lässt, gewinnt die Freiheit. Aber funktioniert das eigentlich, was Schiller behauptet: Durch das Spiel zur Freiheit gelangen? Ziehen Sie die erste Karte und gehen Sie über LOS.
Mit Florian Loycke, Bernhard Wadle-Rohe, Maike Lex, Konstanze Schmitt
Im Rahmen der 15. Internationalen Schillertage, Mannheim
Fotos

| Grafik: Egge Freygang |
24 Analogfotografien, Texte auf Papier, Metallkabel
2007-2009
DAR A CARA bedeutet Gesicht zeigen, Zähne zeigen, aber auch: den Kopf hinhalten. Die Ausstellung zeigt Fotografien von Frauen, die als Angestellte im Dienstleistungsbereich arbeiten – auf der Arbeit und anderswo. Was bedeutet überhaupt Arbeit, was bedeutet Dienstleistung? Ist das ein typischer Frauensektor? Macht es einen Unterschied, als Frau oder als Mann zu arbeiten? Und hört die Dienstleistung auf, wenn Feierabend ist? Diesen und anderen Fragen bin ich in Gesprächen mit den 12 porträtierten Frauen nachgegangen. Die Fotografien und Gespräche sind zwischen Dezember 2007 und April 2008 in A Coruña (Galicien, Spanien) entstanden. Gezeigt wurde DAR A CARA 2008 im Forum Metropolitano in A Coruña und 2009 im Rahmen der Ausstellung „Vom Sinn der Arbeit“ im Kunstladen Mannheim.
24 fotografías analóxicas, 4 cartulinas con texto, cuerda metálica
DAR A CARA mostra a 12 mulleres coruñesas que a dan: no traballo e fora del; nas fotografías e nas entrevistas. Son mulleres que traballan no sector de servizos: en supermercados, perruquerías, tendas de roupa, na limpeza, no coidado de anciáns, na hostelería, na seguridade e na programación cultural. Que significa traballo, que é un servizo? Termina cando chegas a túa casa? Fai unha diferenza traballar como home ou muller? Que cambia na vida por militar nun sindicato? Destas e outras preguntas ían as charlas que tiven coas protagonistas desta exposición en paralelo ao traballo fotográfico entre decembro de 2007 e abril de 2008.
Lex & Schmitt
2008
Hamlet ist kein Subjekt, sondern eine Generation. Polonius ist kein Subjekt, sondern eine Funktion. Claudius ist kein Subjekt, sondern eine Ideologie. Gertrud ist autoritär. Und Ophelia gibt hier bestimmt nicht das Opfer ... Mitwirkende sind Schauspieler:innen des TiG7-Ensembles, Nachbarinnen, Freunde und Zufallsbekanntschaften. In der mobilen Theaterperformance verknüpft sich Hamlet mit alltäglichen Orten, konkreten Personen, intimen und politischen Geschichten. Er wird ins Kreuzverhör genommen, auf die Couch gelegt und geklont.
Mehrmals unterbrochenes Gespräch am 17.09.08 im TiG7
Programmheft
Video #1 #2 #3 #4 #5 #6
Theaterprojekt mit Frauen im ehemaligen Schlachthofviertel in Ludwigshafen
Lex & Schmitt
2007
Was ist eine Revolution? Mit was beginnt eine Revolution? (Wie) Geht sie weiter? Was ist/wäre deine Revolution? Welche Frau/en ist/sind für dich Revolutionärin/nen? Warum? Hast du schon etwas Revolutionäres erlebt? Machst du selbst etwas Revolutionäres oder hast du schon etwas Revolutionäres gemacht? - Mit dieser Umfrage begann die Arbeit an dem Projekt, dessen Protagonistinnen die Bewohnerinnen des Stadtviertels und dessen Bühnen Kiosk, Solarium, Hinterhof und die Straße sind.
Video #1 #2 #3
Archive des Stadtviertelapparats